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Ophrys apifera
Huds. S.L.
Bienen-Ragwurz
Ophrys abeille
Ofride fior delle api
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Glossar: Erläuterung der Fachbegriffe
| Blütezeit | Juni bis Mitte Juli |
| Hauptmerkmale | Die autogame Art tritt in diversen Varietäten auf, ist aber immer an der tief dreilappigen Lippe zu erkennen, Anhängsel gross, aber kaum sichtbar, da zurückgeschlagen. |
| Beschreibung | Schlanke, mittelgrosse Pflanze, 20 - 50 cm hoch. 2 - 4 grundständige, lanzettliche, hell- bis dunkelgrüne Laubblätter treiben bereits im Herbst aus, obere 4 - 7 länglich-lanzettlich, stängelumfassend. Blütenstand langgestreckt, locker mit 3 - 10 mittelgrossen Blüten. Sepalen weiss, rosa bis purpurrot, abstehend bis zurückgeschlagen, Petalen sehr klein, rosa bis dunkelrot, selten grünlich, dreieckig, behaart. Lippe tief dreilappig, Mittellappen stark gewölbt, kastanienbraun mit orangebraunem Basalfeld und weissgerandetem Mal, Anhängsel meist rückwärts gerichtet, Seitenlappen herabgeschlagen, am Ansatz gehöckert, behaart, Konnektivfortsatz lang, S-förmig gebogen. |
| Ähnliche Arten | Die Bienen-Ragwurz fällt durch die bei geringster Erschütterung auf die Narbe herabfallenden Pollinien auf, welche zur Selbstbefruchtung führen. |
| Biotop | Halbtrockenrasen, Magerwiesen, nur auf Kalk. |
| Verbreitung | 240 - 1460 m. Selten und zerstreut, fehlt in den meisten Alpentälern, blüht von Jahr zu Jahr in sehr unterschiedlicher Individuenzahl. |
| Häufigkeit, Gefährdung | Viele Standorte sind zerstört, wegen der Selbstbestäubung kann sich die Art aber auch in Einzelexemplaren über Jahre halten. |
Informationen über die Datengrundlagen und die Legende der Verbreitungskarte finden Sie unter Erläuterungen.
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Die Seite wurde aktualisiert am 03. 02. 2010.
Cephalanthera (Waldvögelein)
