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Gymnadenia odoratissima
(L.) Rich.
Wohlriechende Handwurz
Gymnadénie odorante
Manina profumata
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Glossar: Erläuterung der Fachbegriffe
| Blütezeit | Mitte Juni bis Mitte August |
| Hauptmerkmale | Sporn höchstens so lang wie der Fruchtknoten, Mittellappen der Lippe immer länger als die (reduzierten) Seitenlappen, Blüten riechen sehr intensiv und angenehm. |
| Beschreibung | Schlanke, zierliche, mittelgrosse Pflanze, 10 - 30 cm hoch. Laubblätter 6 - 10, überwiegend grundständig, grasartig rinnig gefaltet, schräg aufgerichtet. Blütenstand reichblütig, gestreckt zylindrisch. Blüten klein, kräftig rosarot bis purpurrot in voralpinen Nassbiotopen, hellrosa bis weisslich in den Alpen. Blüten stark und angenehm nach Vanille duftend. Seitliche Sepalen stumpf lanzettlich, mehr oder weniger horizontal abstehend, mittleres Sepal und Petalen bilden einen Helm. Lippe angedeutet bis deutlich dreilappig mit vorgezogenem Mittellappen, Sporn dünn, stumpf, leicht abwärts gebogen, etwa so lang wie der Fruchtknoten (bis 7 mm). |
| Ähnliche Arten | Die Mücken-Handwurz hat einen viel längeren, fadenförmigen Sporn, die Pyramidenorchis unterscheidet sich durch die Längsleisten am Sporneingang. |
| Biotop | Magerwiesen, lichte Föhrenwälder, Hang- und Flachmoore, Alpenmatten bis in die Legföhrenregion, nur auf Kalk. |
| Verbreitung | 330 - 2560 m. Zerstreut in der ganzen Schweiz, im Osten lokal gehäuft, im Westen spärlicher. |
| Häufigkeit, Gefährdung | Deutlich seltener als die Mücken-Handwurz. Im Tiefland stark gefährdet durch Entwässerung und Düngung, in alpinen Lagen durch zu intensive Beweidung. |
Informationen über die Datengrundlagen und die Legende der Verbreitungskarte finden Sie unter Erläuterungen.
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Die Seite wurde aktualisiert am 03. 02. 2010.
Cephalanthera (Waldvögelein)
