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Epipactis muelleri


Müllers Stendelwurz

Epipactis de Mueller

Elleborine di Mueller

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wissenschaftlicher Name Gemäss Info Flora:        Epipactis muelleri Godfery
Gemäss The Plant List:  Epipactis muelleri Godfery
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora

Info Flora bzw. Flora Helvetica (Aufl. 5) fasst unter Epipactis helleborine agg. verschiedene Epipactis-Arten zusammen. Dies wirkt sich dort auch im gewählten deutschen Namen aus: Müllers (Breitblättrige) Stendelwurz.
Blütezeit Mitte Juni bis Mitte August
Hauptmerkmale Sichelförmig gebogene und am Rand gewellte Laubblätter, breiter Übergang zwischen Hypochil und Epichil sowie fehlende Rostelldrüse kennzeichnen die Art.
Beschreibung Schlanke, mittelgrosse Pflanze, 20 - 90 cm hoch. Laubblätter 5 - 10, lanzettlich, lang zugespitzt, rinnig, sichelförmig gebogen, am Rande gewellt. Blütenstand bis 20 cm lang mit bis zu 40 nickenden Blüten, diese mittelgross, gelblich grün, glockig öffnend, Sepalen grünlich, Petalen weisslich gelb. Lippe weiss, zweigliedrig, Hypochil innen rot bis rotbraun, nektarführend, Übergang zwischen Hypochil und Epichil sehr weit, Epichil hellrosa oder grünlich weiss, breit herzförmig, Spitze meist zurückgebogen, mit zwei kleinen Höckerchen und arttypischer Mittelleiste. Rostelldrüse fehlt, autogam. Die Pollinien ragen über die Narbe hinaus.
Ähnliche Arten Die Epipactis helleborine ist kenntlich an den eiförmigen Laubblättern, dem schmaleren Übergang zwischen Hypochil und Epichil und der funktionstüchtigen Rostelldrüse.
Biotop Lichte Föhren- und Laubmischwälder, Waldränder, Halbtrockenrasen, an warmen, halbschattigen bis sonnigen Lagen auf mässig trockenen Kalkböden.
Verbreitung Im Jura verbreitet, sonst nur zerstreut, dringt kaum in die Alpen ein, im Tessin nur ältere Nachweise.
Häufigkeit, Gefährdung Selten, hauptsächlich durch zu frühes Mähen von Wald- und Wegrändern und Strassenböschungen gefährdet.
Gemäss Roter Liste 2016 als "potentiell gefährdet" eingestuft.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus(Quelle Info Flora)

Verbreitungskarte Höhenverbreitung
Verbreitungskarte und Höhenverteilung. Klicken in die Grafiken vergrössert die Abbildungen.

 

Legende: Kontaktperson Ruedi Irniger
Symbol Angaben vor 1950 (meist aus der Literatur), Symbol Angaben von 1950 bis 1974
Symbol Angaben von 1975 bis 2007, Kreis gefüllt Angaben ab 2008
A Angepflanzt (angesalbt), ? zweifelhafte Meldung, zu überprüfen

schwarze Symbole: AGEO-Daten
grüne Symbole: Fremddaten von Info Flora und FILAGO (ab 1990), FloZ (Flora des Kantons Zürich), CVB (Cercle vaudois de botanique)
rote Symbole:   Daten der SOG-RF/Q-Kartierung von Walter Schmid ohne Koordinaten, Stand 31.12.97 (siehe "Journal Europäischer Orchideen" Heft 4, 1998)


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Aktualisiert 20. 02. 2018

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