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Ophrys sphegodes


(Gewöhnliche) Spinnen-Ragwurz

Ophrys araignée

Ofride verde-bruna

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wissenschaftlicher Name Gemäss Info Flora:        Ophrys sphegodes Mill.
Gemäss The Plant List:  Ophrys sphegodes Mill.

Info Flora, bzw. Flora Helvetica (Aufl. 5) fasst unter Ophrys sphegodes agg. zwei Kleinarten zusammen. Dies wirkt sich auch im gewählten deutschen Namen aus: Aus der Spinnen-Ragwurz wird die Gewöhnliche Spinnen-Ragwurz.
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora

Info Flora gibt auch Wespen-Ragwurz als deutschen Namen an. Dies ist jedoch verwirrend, da heutzutage als Wespen-Ragwurz die im Mittelmeerraum vorkommende Ophrys tenthredinifera gemeint ist.

Weitere gebräuchliche Volksnamen: 
italienischer Name in Flora Helvetica, Aufl. 5: Mustgarella da filiens
Blütezeit Ende März bis Ende Mai
Hauptmerkmale Grünliche Sepalen und Petalen, mittelgrosse bräunliche Lippe ohne breiten gelben Rand, kein Anhängsel, Mal H-förmig, stahlblau.
Beschreibung Schlanke Pflanze, 15 - 40 cm hoch. Laubblätter grau- bis bläulichgrün, die grundständigen rosettig gehäuft, lanzettlich, treiben bereits im Herbst aus, die oberen länglich-lanzettlich, stängelumfassend. Blütenstand locker mit 2 - 8 mittelgrossen Blüten, Sepalen oliv- bis gelblich grün, selten weisslich grün, abstehend, das mittlere vorwärts gebogen, Petalen lanzettlich, kahl, stumpf, gelbgrün bis braunrot, meist mit gewelltem Rand. Lippe eiförmig bis rundlich, bauchig gewölbt, bräunlich bis rötlich braun, ungeteilt bis schwach dreilappig, gehöckert, basal behaart, Mal H-förmig oder aus zwei parallelen Streifen bestehend, die mehrmals verbunden sind, graubraun bis stahlblau, Anhängsel fehlt meist. Konnektivfortsatz kurz.
Ähnliche Arten Die Lippe der Kleinen Spinnen-Ragwurz ist kleiner, ungehöckert, meist deutlich gelbrandig, andere Ragwurzarten haben farbige Sepalen und Petalen.
Biotop Magerwiesen und Halbtrockenrasen, Flussauen, lichte Föhren- und Föhren-Eichenwälder, nur auf Kalk.
Verbreitung Sehr selten, nur im Tessin, Genf, unteren Rhonetal, Jurasüdfuss, Baselland, Bündner Rheintal.
Häufigkeit, Gefährdung Die wenigen heutigen Standorte sind akut bedroht.
Gemäss Roter Liste 2016 als "stark gefährdet" eingestuft.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus(Quelle Info Flora)

Verbreitungskarte Höhenverbreitung
Verbreitungskarte und Höhenverteilung. Klicken in die Grafiken vergrössert die Abbildungen.

 

Legende: Kontaktperson Ruedi Irniger
Symbol Angaben vor 1950 (meist aus der Literatur), Symbol Angaben von 1950 bis 1974
Symbol Angaben von 1975 bis 2007, Kreis gefüllt Angaben ab 2008
A Angepflanzt (angesalbt), ? zweifelhafte Meldung, zu überprüfen

schwarze Symbole: AGEO-Daten
grüne Symbole: Fremddaten von Info Flora und FILAGO (ab 1990), FloZ (Flora des Kantons Zürich), CVB (Cercle vaudois de botanique)
rote Symbole:   Daten der SOG-RF/Q-Kartierung von Walter Schmid ohne Koordinaten, Stand 31.12.97 (siehe "Journal Europäischer Orchideen" Heft 4, 1998)


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Aktualisiert 20. 02. 2018

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