Ausblenden ausblenden
 Menu oberhalb, bitte scrollen

Epipactis leptochila

Schmallippige Stendelwurz

Epipactis à labelle étroit

Elleborine a labello stretto

Klicken in die Bilder öffnet die Diaschau.

zu der Verbreitungskarte | Glossar der Fachbegriffe

wissenschaftlicher Name Gemäss Info Flora:        Epipactis leptochila (Godfery) Godfery
Gemäss The Plant List:  Epipactis leptochila (Godfery) Godfery

Beim angegebenen Info Flora Link ist die Varietät E. leptochila var. neglecta mit eingeschlossen.
Die Problematik zwischen Epipactis leptochila und neglecta ist z. B. vom AHO-Bayern erläutert worden http://www.aho-bayern.de/epipactis/ep_negl.html.
Die AGEO führt beide Arten/ Subspezies/ Varietäten (?) weiterhin getrennt.
Details zur Taxonomie Info FloraUnter "wissenschaftlicher Name" führen die Links auf eindeutige Arten/Unterarten bei Info Flora, in dieser Rubrik auf dortige übergeordnete Einträge (z.B. aggr.).
Info Flora bzw. Flora Helvetica (Aufl. 6) fasst mehrere Kleinarten unter Epipactis helleborine aggr. zusammen (siehe auch Gattung Epipactis ).
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora
Blütezeit Mitte Juli bis Ende August
Hauptmerkmale Schlaffe Laubblätter, meist kaum offene Blüten und vorgestrecktes, spitzes Epichil mit V-förmiger Öffnung zum bauchigen Hypochil.
Beschreibung Schlanke, mittelgrosse Pflanze, 20 - 70 cm hoch. Laubblätter 3 - 6, hellgrün bis grün, oft schlaff herabhängend, schmal eiförmig. Blütenstand locker mit bis zu 30 nickenden Blüten, vielfach nicht öffnend (kleistogam), Blütenfarbe grün, manchmal leicht rötlich überlaufen. Lippe zweigliedrig, Hypochil innen rotbraun oder oliv, mit breit V-förmiger Öffnung gegen das Epichil, dieses weisslich, grünlich oder rosa, spitz, gerade vorgestreckt, länger als breit. Rostelldrüse nicht funktionsfähig oder fehlend, autogam.
Ähnliche Arten Verwechslungsgefahr besteht mit Schattenformen der Epipactis helleborine (diese hat eiförmige Laubblätter, eine andere Epichil-Form und eine funktionsfähige Rostelldrüse) und der Epipactis neglecta (zurückgekrümmtes Epichil).
Biotop Unterwuchsarme, schattige Buchenwälder, auf lockeren Kalkböden.
Verbreitung In weiten Teilen der Schweiz fehlend oder nicht nachgewiesen, hauptsächlich im Jurabogen und in den Kantonen Bern und Waadt, im Tessin nur ältere Nachweise.
Häufigkeit, Gefährdung Selten, höchstens durch Waldarbeiten gefährdet.
Gemäss Roter Liste 2016 als "nicht gefährdet" eingestuft.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus(Quelle Info Flora)

Verbreitungskarte Höhenverbreitung
Verbreitungskarte und Höhenverteilung. Klicken in die Grafiken vergrössert die Abbildungen.

 

Legende: Kontaktperson Ruedi Irniger
Symbol Angaben vor 1950 (meist aus der Literatur), Symbol Angaben von 1950 bis 1974
Symbol Angaben von 1975 bis 2008, Kreis gefüllt Angaben ab 2009
A Angepflanzt (angesalbt), ? zweifelhafte Meldung, zu überprüfen

schwarze Symbole: AGEO-Daten
grüne Symbole: Fremddaten von Info Flora und FILAGO (ab 1990), FloZ (Flora des Kantons Zürich), CVB (Cercle vaudois de botanique)
rote Symbole:   Daten der SOG-RF/Q-Kartierung von Walter Schmid ohne Koordinaten, Stand 31.12.97 (siehe "Journal Europäischer Orchideen" Heft 4, 1998)


Seitenanfang



Impressum & Datenschutz | Kontakt | Mail Webmaster | AGEO © 2019

Aktualisiert 20. 01. 2019

AGEO Logo www.ageo.ch Der Ausdruck der umfangreichen Bildern ist deaktiviert.