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Ophrys apifera


Bienen-Ragwurz

Ophrys abeille

Ofride fior delle api

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wissenschaftlicher Name Gemäss Info Flora:        Ophrys apifera Huds.
Gemäss The Plant List:  Ophrys apifera Huds.

Flora Helvetica, Aufl. 5 führt eine Unterart Botteronis Bienen-Ragwurz auf. Da sich Ophrys apifera regelmässig selber bestäubt, hat dies zu überdurchschnittlich vielen Erscheinungs­formen - z.B. bei Form und Behaarung der Petalen, Form und Färbung der Lippe - geführt, die von uns als "Sonderformen" gezeigt werden. Die verschiedenen Varianten haben auch eigene Namen. Die Variante Botteronis Bienen-Ragwurz ist dementsprechend nur eine von vielen.
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora
Blütezeit Juni bis Mitte Juli
Hauptmerkmale Die autogame Art tritt in diversen Varietäten auf, ist aber immer an der tief dreilappigen Lippe zu erkennen, Anhängsel gross, aber kaum sichtbar, da zurückgeschlagen.
Beschreibung Schlanke, mittelgrosse Pflanze, 20 - 50 cm hoch. 2 - 4 grundständige, lanzettliche, hell- bis dunkelgrüne Laubblätter treiben bereits im Herbst aus, obere 4 - 7 länglich-lanzettlich, stängelumfassend. Blütenstand langgestreckt, locker mit 3 - 10 mittelgrossen Blüten. Sepalen weiss, rosa bis purpurrot, abstehend bis zurückgeschlagen, Petalen sehr klein, rosa bis dunkelrot, selten grünlich, dreieckig, behaart. Lippe tief dreilappig, Mittellappen stark gewölbt, kastanienbraun mit orangebraunem Basalfeld und weissgerandetem Mal, Anhängsel meist rückwärts gerichtet, Seitenlappen herabgeschlagen, am Ansatz gehöckert, behaart, Konnektivfortsatz lang, S-förmig gebogen.
Ähnliche Arten Die Bienen-Ragwurz fällt durch die bei geringster Erschütterung auf die Narbe herabfallenden Pollinien auf, welche zur Selbstbefruchtung führen.
Biotop Halbtrockenrasen, Magerwiesen, nur auf Kalk.
Verbreitung Selten und zerstreut, fehlt in den meisten Alpentälern, blüht von Jahr zu Jahr in sehr unterschiedlicher Individuenzahl.
Häufigkeit, Gefährdung Viele Standorte sind zerstört, wegen der Selbstbestäubung kann sich die Art aber auch in Einzelexemplaren über Jahre halten.
Gemäss Roter Liste 2016 als "verletzlich" eingestuft.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus(Quelle Info Flora)

Verbreitungskarte Höhenverbreitung
Verbreitungskarte und Höhenverteilung. Klicken in die Grafiken vergrössert die Abbildungen.

 

Legende: Kontaktperson Ruedi Irniger
Symbol Angaben vor 1950 (meist aus der Literatur), Symbol Angaben von 1950 bis 1974
Symbol Angaben von 1975 bis 2007, Kreis gefüllt Angaben ab 2008
A Angepflanzt (angesalbt), ? zweifelhafte Meldung, zu überprüfen

schwarze Symbole: AGEO-Daten
grüne Symbole: Fremddaten von Info Flora und FILAGO (ab 1990), FloZ (Flora des Kantons Zürich), CVB (Cercle vaudois de botanique)
rote Symbole:   Daten der SOG-RF/Q-Kartierung von Walter Schmid ohne Koordinaten, Stand 31.12.97 (siehe "Journal Europäischer Orchideen" Heft 4, 1998)


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Aktualisiert 22. 02. 2018

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