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Ophrys sphegodes


(Gewöhnliche) Spinnen-Ragwurz

Ophrys araignée

Ofride verde-bruna

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wissenschaftlicher Name Info Flora:               Ophrys sphegodes Mill.
World Flora online:  Ophrys sphegodes Mill.

Info Flora, bzw. Flora Helvetica (Aufl. 6) fasst unter Ophrys sphegodes aggr. zwei Kleinarten zusammen. Dies wirkt sich auch im gewählten deutschen Namen aus: Aus der Spinnen-Ragwurz wird die Gewöhnliche Spinnen-Ragwurz.
Details zur Taxonomie Info FloraUnter "wissenschaftlicher Name" führen die Links auf eindeutige Arten/Unterarten bei Info Flora, in dieser Rubrik auf dortige übergeordnete Einträge (z.B. aggr.).
Wird in Flora Helvetica (Aufl. 6) als Kleinart unter Ophrys sphegodes aggr. geführt.
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora

Info Flora gibt auch Wespen-Ragwurz als deutschen Namen an. Dies ist jedoch verwirrend, da heutzutage als Wespen-Ragwurz die im Mittelmeerraum vorkommende Ophrys tenthredinifera gemeint ist.
Blütezeit Ende März bis Ende Mai
Hauptmerkmale Grünliche Sepalen und Petalen, mittelgrosse bräunliche Lippe ohne breiten gelben Rand, kein Anhängsel, Mal H-förmig, stahlblau.
Beschreibung Schlanke Pflanze, 15 - 40 cm hoch. Laubblätter grau- bis bläulichgrün, die grundständigen rosettig gehäuft, lanzettlich, treiben bereits im Herbst aus, die oberen länglich-lanzettlich, stängelumfassend. Blütenstand locker mit 2 - 8 mittelgrossen Blüten, Sepalen oliv- bis gelblich grün, selten weisslich grün, abstehend, das mittlere vorwärts gebogen, Petalen lanzettlich, kahl, stumpf, gelbgrün bis braunrot, meist mit gewelltem Rand. Lippe eiförmig bis rundlich, bauchig gewölbt, bräunlich bis rötlich braun, ungeteilt bis schwach dreilappig, gehöckert, basal behaart, Mal H-förmig oder aus zwei parallelen Streifen bestehend, die mehrmals verbunden sind, graubraun bis stahlblau, Anhängsel fehlt meist. Konnektivfortsatz kurz.
Ähnliche Arten Die Lippe der Kleinen Spinnen-Ragwurz ist kleiner, ungehöckert, meist deutlich gelbrandig, andere Ragwurzarten haben farbige Sepalen und Petalen.
Biotop Magerwiesen und Halbtrockenrasen, Flussauen, lichte Föhren- und Föhren-Eichenwälder, nur auf Kalk.
Verbreitung Sehr selten, nur im Tessin, Genf, unteren Rhonetal, Jurasüdfuss, Baselland, Bündner Rheintal.

Verbreitungskarte
Datenstand AGEO-Daten 15.7.2021, Info Flora-Daten 3.4.2021.
Die Verbreitungskarten werden im Normalfall einmal pro Jahr aktualisiert.
Klicken in die Grafik vergrössert die Abbildung.
Häufigkeit, Gefährdung Die wenigen heutigen Standorte sind akut bedroht.
Gemäss Roter Liste 2016 als "stark gefährdet" eingestuft.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus (Quelle Info Flora)



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Aktualisiert 10. 02. 2021

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